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Mit der Hantelbank kommen die Muskeln schnell in Gang

Hantelbänke nutzt man für das Training mit Freihanteln. Freies Hanteltraining hat im Kraftsport eine lange Tradition und steht auch in Zeiten komplexer Fitnessgeräte immer noch für ein ganzheitliches, selbst kontrolliertes Trainieren ohne Schnickschnack. Neben dem Kraftzuwachs durch die gezielte und wiederholte, sich steigernde Beanspruchung bestimmter Muskelgruppen steht beim Training auf der Hantelbank auch die Verbesserung der Koordination als klares Trainingsziel vor Augen. Trainiert man richtig und konzentriert, kann man durch die Übungen auf der Hantelbank nicht nur die primär großen Muskelgruppen, sondern auch die darunterliegenden kleineren Muskeln voll beanspruchen. Die Koordinationsübung kommt durch die freie Bewegung zustande. Anfänger unterschätzen diesen Aspekt des Trainierens an Hantelbänken oft. Aus der resultierenden Überschätzung der intuitiven, eigenen Koordinationsfähigkeiten können Unfälle und Verletzungen resultieren. Hantelbankanfänger sollten aus diesem Grund nie ohne Anleitung und anfängliche Aufsicht an den Bänken zu trainieren beginnen, sondern immer einen der Trainer zu Rate ziehen. Gleiches gilt für die Anschaffung einer eigenen Hantelbank: man sollte immer zuerst den sicheren Umgang mit dem Gerät in Fleisch und Blut übergehen lassen, bevor man sich zuhause allein an das Training macht. Ebenso sollte man sich zu Anfang nicht hinsichtlich der Schwere der benutzten Gewichte überschätzen. Im Vordergrund steht zunächst nicht der Muskelaufbau, sondern das Aneignen der richtigen Bewegungsausführung. Hierfür sind zu Beginn in jedem Fall zunächst kleine Gewichte zu empfehlen. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass auch die Bänder und Sehnen graduell auf die kommende Belastung vorbereitet werden. Will man sich selbst eine Hantelbank für den häuslichen Gebrauch zulegen, steht man vor der Qual der Wahl: es gibt ganz simple Basis-Ausführungen, die aus wirklich nichts anderem als der Bank bestehen – aber eben auch multifunktionale Trainingseinheiten, in die Besonderheiten wie Latissimus-Zugtürme, Hantelablagen oder zusätzliche Übungsfunktionen wie ein Beincurl integriert sind. Wichtig bei der Entscheidung ist aber in jedem Fall, ob Basis oder Luxusmodell, dass die Bank einen belastbaren Eindruck macht und nicht wackelt, sondern ausgesprochen stabil steht. Des Weiteren sollte sie einen verstellbaren Neigungswinkel, eine lange und breite Aufliegefläche und eine nicht zu weiche Polsterung aufweisen.

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